Gestern hat mich eine Containerfirma angerufen und meinte: “Heidenweg gibt es nicht. Unser Fahrer kam eben von der Tour zurück.” Ich etwas irritiert über diese Aussage, google im Internet. Dort sehe ich, dass die Strasse “Am Heidenweg” heißt.
Dieses Beispiel zeigt mir wieder, wie wichtig es im Alltag ist, so konkret wie möglich zu kommunizieren. Hätte der Fahrer diese winzige Zusatzinfomation “Am” gehabt, hätte er sich die 2.Fahrt sparen können. Aber genau so ist das in unserem Geschäftsleben: Vergessen wir eine kleine Zusatzinformation weiterzugeben, können nicht unerhebliche Folgekosten entstehen.
Also aufgepasst: Sprechen Sie so genau, so konkret wie möglich, damit es erst gar nicht zu solchen Missverständnissen wie oben kommt. Und jetzt mal ehrlich: Wie oft sprechen Sie Klartext? Haben Sie mal überlegt, welchen Schaden Sie mit einer fehlenden Information anrichten können?

Wie wahr, wie wahr! Gerade eben wieder erlebt. Ehrlichkeit und ein offenes Wort bringen 1000x weiter als rumdrucksen. Also, keine Angst vor klaren Worten. Es ist immer besser ehrlich zu sein – und direkt. Alles andere fliegt früher oder später eh auf. Hier war es die falsche Strasse. Es kann aber viel schlimmer kommen.
Schöner Artikel. Für mich ist das beschriebene Szenario aber zugleich ein Beleg dafür, dass es – gerade im Unternehmenskontext – teuer werden kann, an der technischen Ausstattung zu sparen. Ein aktuelles Navi hätte nämlich trotz des Kommunikationsfehlers die richtige Straße angeboten.
Liebe Frau Hoffmann,
danke für Ihren Beitrag. Es zeigt sich immer wieder, dass sich die Investition in technische Hilfsmittel um ein Vielfaches lohnen kann. Meine neueste Erfahrung: Ich habe lange das neue Outlook 2010 abgelehnt, weil ich die Meinungen Vieler blindlings übernahm. Jetzt spüre ich, Outlook 2010 kann wesentlich mehr und macht einem das Leben einfach leichter. Der Umstieg ist somit effizienter und hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Herzliche Grüße
Heike Eberle