Angeregt durch den heutigen Hörbeitrag von Gitte Härter auf www.unternehmenskick.de begegnen uns im wahren Leben immer wieder Geisterfahrer.
Geisterfahrer als Kunden. Geisterfahrer als Lieferanten. Geisterfahrer als Handwerker….
Ich hinterfrage: Was haben Geisterfahrer für eine Geisteshaltung?
Sie nehmen nicht wahr, dass sie auf der falschen Spur sind.
So erging es mir dieser Tage bei einer Nachfrage. Auf unseren Telefonrechnungen fand ich täglich eine 0180-Nummer Es stellte sich heraus, dass das die Routinen unserer Sicherheitsfirma sind. “Muss ja sein, so die Firma”. Das bestätigte ich. Was aber auch sein muss: Den Kunden über diesen Sachverhalt aufklären und vor alem darüber, dass durch die 0180-Einwahl erhöhte Telefongebühren anfallen. Hinterher erklären und rechtfertigen ist saublöd.
Der Handwerker weiter: “Meine Lösung: Ich schalte diese Routinen ab.”
Jeder, der Leistungen anbietet, sollte sich mal ernsthaft an die Nase packen und fragen:
- Welche Kosten fallen später an?
- Wäre es dem Kunden gegenüber nicht fair, diese nachgelagerten Kosten offen anzusprechen?
- Geizen Sie mit diesen Informationen? Warum? Angst vor Auftragsentzug?
Ich plädiere für Offenheit: Wer die Karten auf den Tisch legt, dem danken es die Kunden.

Ich denke das kennen wir alle nur zu gut.
Es wird, um den Auftrag zu erhalten, alles in rosarot angepinselt. Hinterher kommen dann Kosten und Gebühren, die nie erwähnt wurden.
Ist ein leider nicht unübliches, aber blödes Geschäftsgebahren… Und dauerhafte, zufriedene Kunden schafft man so sicher nicht!
Liebe Grüße
Jens