Die Tür, die nicht schließt.

Es ist schon verrückt, was passieren kann, wenn Eigentümer in Urlaub sind.

Zur Vorgeschichte.
Ein Ehepaar konsultierte uns für einen kleinen Umbau ihres neu erworbenen Hauses. Der Wunsch der Bauherrschaft bestand darin, den Umbau “schlüsselfertig” zu managen, damit sie spürbar entlastet werden. Da sie beruflich weiter entfernt arbeiten und sehr eingespannt sind, suchen sie einen Partner, der sich um die verschiedene Gewerke kümmert. So sind wir zusammen gekommen.

Wenn andere sich gut erholen.
Vertrauensvoll hat uns die Bauherrschaft den Hauseingangsschlüssel vorbeigebracht, damit wir während ihres Urlaubs agieren können. So hatten wir gestern einen Handwerkertermin in besagtem Hause. Mit meiner Schlüsselgewalt sind wir in das Haus eingetreten, haben alles Nötige in Augenschein genommen und besprochen. Als wir fertig waren, wollte ich nur noch den “Schlüssel rumdrehen”.  Was war das?  Der Schlüssel, der uns den Zugang ins Haus ermöglichte, sperrte. Ich hatte ja zwei gestandene Handwerker an meiner Seite, so dass ich mich in sicheren Händen fühlte.

Nach einer etwas längeren Tüfftelphase kamen wir allerdings einstimmig auf die Erkenntnis: Da muss jetzt eine Fachfirma ran.

Im Name des Bauherrn unterwegs
Ist doch verrückt: Man betritt ein Haus voller Absicht und Zuversicht und dann passiert einem so was. Mit detektivischem Spürsinn besorgte ich mir die Handy-Nummer der Bauherren, schickte eine SMS und versuchte zu später Stunde nochmals direkt mit ihnen in Verbindung zu treten. Leider erfolglos.

Mittlerweile haben wir jetzt auf eigene Faust eine Profifirma beauftragt…nicht dass uns noch böse Überraschungen erwarten!

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